Historie

 

2012: Mit Jahresbeginn 2012 entschließt man sich erneut zu einer Sortimentserweiterung: Der Kauf des Maschinenparks des Amstettner Traditionsbetriebs NEON Maderthaner ermöglicht eine Ergänzung des Queiser-Repertoires um den neuen Bereich der Lichtwerbung und Neonbeschriftung. Getreu dem Motto: Einer für alles – alles von einem.
Dieser Sektor wird am Standort Wieselburg mit der Werbetechnik zusammengeführt, wodurch viele Synergien optimal genutzt werden können.

Das umfangreiche Wissen langjähriger Profis aus dem Bereich der Lichtwerbung gewährleistet den Kunden, dass auch viele ältere Modelle von Leuchtschriften oder -schildern von unserer Mannschaft gewartet oder repariert werden können sowie die zeitgemäße Aktualisierung bestehender Systeme auf energiesparende Ausführungen mit LED-Leuchtkörpern. Leuchtkästen, Pylone, CityLights, Neonanlagen und LED-Anzeigen aller Art runden nun das umfassende Angebotsrepertoire von Queiser ab.

2011:
Bereits im Frühjahr 2011 wird die Unternehmenspacht für die insolvente Druckerei Lahnsteiner in Wieselburg übernommen und im Herbst durch den Kauf von Liegenschaft und den gesamten Fahrnissen abgeschlossen. Viele Mitarbeiter des Druckhauses Lahnsteiner wechseln zu Queiser und arbeiten dort nun mit vollem Einsatz an einem weiteren Ausbau und der Festigung der Kundenbeziehungen mit. Nachdem im Winter 2011 auch noch die Übernahme der Werbetechnik Schiefer aus Wieselburg über die Bühne geht, wird am Standort Wieselburg ein Zentrum für Werbetechnik aufgebaut, an dem man sich vor allem um die Bereiche Schilder, Beschriftungen, Textildruck und Außenwerbung kümmert. Mit den kompetenten Mitarbeitern des ehem. Hauses Schiefer konnte man auch für die Kunden einen problemlosen Übergang und die lückenlose Weiterführung der Kundenbeziehungen gewährleisten. Durch die großen räumlichen Kapazitäten am Standort Wieselburg, Neubaugasse 1A, können nun zB. auch größere Fahrzeuge im Gebäude beklebt und beschriftet werden, sodass man auch dabei von Wetter und Temperatur unabhängig ist.

Nach dem Österreichischen Umweltzeichen hat Queiser 2011 einen weiteren Schritt des Bekenntnisses zum nachhalten Umgang mit den Ressourcen getan:
Druckprodukte, die auf PEFC-zertifizierten Papieren gedruckt werden, können nach umfangreichen internen Umstrukturierungen und dem erfolgreichen Audit nun mit dem PEFC-Logo gekennzeichnet werden. PEFC ist eine Organisation, die sicherstellen will, dass zertifizierte Papiere nur aus solchen Hölzern hergestellt werden, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen (die dann wieder aufgeforstet werden, zB.). Als erster Schritt wurden bereits alle Queiser-Drucksorten auf PEFC-zertifizierten Papieren gefertigt.

2010:
Nach einer mehrmonatigen Pachtphase des insolventen Druckereibetriebs Radinger in Scheibbs erwirbt Queiser das Unternehmen mit der kompletten Betriebsstätte und dem Maschinenpark und arbeitet in den Folgemonaten sukzessive an einer Konzentration des Offsetdrucks am Standort Scheibbs. Die Druckerei Radinger - die Ende des  19. Jahrhunderts aus einer Queiser-Filiale entstanden war - kehrt somit quasi wieder zu ihren Wurzeln zurück.
Gemeinsam mit einem äußerst engagierten Stab an Mitarbeitern der ehem.
Druckerei Radinger werden die Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt und die Produktion in vollem Umfang weitergeführt. Der Standort in Scheibbs wird auf den neuesten Stand gebracht und ist seither das Herz der Offsetproduktion der Druckerei Queiser, Administration und Verwaltung werden am Standort Amstetten konzentriert.

2009:

Ing. Katja Erhart-Viertlmayr und Stefan Ramharter übernehmen die Geschäftsführung des Traditionshauses.
Im Herbst werden die jahrelangen Anstrengungen betreffend Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung mit der Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens belohnt.

Ab 2000:
Der Maschinenpark wird im Bereich Druck und Endfertigung und auch immer stärker im gesamten Digitaldrucksegment kontinuierlich ausgebaut. Die Druckvorstufe mit High-End-Geräten ermöglicht umfassende Datenübernahme und -korrekturen.

Im Bereich "Neue Medien" werden Referenzprodukte gestaltet, und der einst klassische Druckanbieter wandelt sich immer stärker zum Komplettanbieter und zur FullService-Druckerei. Der flexible Maschinenpark ermöglicht es nun, Kunden für jede Auflage und Anwendung das optimale Produkt anzubieten.

1990er Jahre:
Frühzeitiger Einstieg in DTP (DeskTopPublishing)

Mit Stefan Ramharter (1990) und Ing. Katja Erhart-Viertlmayr (1995) tritt die 3. Generation in den Familienbetrieb ein.
Druckvorstufe und Grafik werden voll computerisiert. Der Bereich Druck wird zusätzlich zum Offsetdruck um den noch gänzlich neuen Digitaldruck erweitert.

Massive Modernisierung und Erweiterung des Maschinenparks sowohl im Bereich Offsetdruck als auch in der Endfertigung. Einsatz modernster Digitaldrucktechnologie. Großzügige Erweiterung des Betriebsgeländes

1980er Jahre:

Übergabe der Geschäftsführung von Maria Ramharter an ihre Töchter Margarete Ramharter und Elisabeth Viertlmayr

1970er Jahre:
Früher Einstieg in den Computersatz

1967:
Bau eines neuen, großzügigen Betriebsgebäudes in der Waidhofner Straße 48

1960:
Maria Ramharter führt nach dem frühen Tod ihres Gatten den Betrieb weiter, Sohn Werner und später auch die Töchter Margarete und Elisabeth an ihrer Seite.

1958:
Carl Queiser tritt als Teilhaber aus. Ing. Sepp Ramharter, Maschinenbauer und Druckverfahrensforscher, ist nun alleiniger Inhaber der Druckerei Queiser. In diese Zeit fällt auch die erstmalige Veröffentlichung heimatlichen literarischen Schaffens, wie die Werke des Amstettner Mundartdichters Dr. Fritz Simhandl, des Bauerndichters Johann Datzberger "Hinterwaldler" oder die auch heute noch gerne gelesenen Mostviertler Sagen in zwei Bänden.

1955:
Übernahme der Druckerei Parisek in Enns

1936:

Carl Queiser jun. findet mit Ing. Sepp Ramharter, dem Großvater der heutigen Geschäftsführer, einen starken Partner - die beiden gründen den "Amstettner Anzeiger".

1908:
Adalbert Queiser stirbt inmitten der Arbeiten in "seiner" halbfertigen Herz-Jesu-Kirche, deren Errichtung und Finanzierung, ausschließlich durch Spenden, er initiierte.

1901:
Übergabe der Druckerei und des Verlages an Sohn Carl Queiser, welcher den Betrieb in das Haus Hauptplatz 21 (heute Schreibwaren-Fachhandel) verlegte und mit modernen Maschinen ausstattete.

1876:
Eröffnung einer Buchhandlung und Buchdruckerei in der Ardaggerstraße 2 in Amstetten durch Adalbert Queiser. Dieser hatte bereits 1868 gemeinsam mit drei anderen Bürgern die Freiwillige Feuerwehr Amstetten gegründet, ab 1893 gab er die Lokalzeitung "Amstettner Wochenblatt" heraus und anlässlich der Stadterhebung 1898 verfasste er die erste Lokalgeschichte Amstettens.

 

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